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ePass - der neue biometrische Reisepass 
6. Fazit
6. Fazit
Der aktuelle deutsche Reisepass ist eines der fälschungssichersten
Ausweisdokumente der Welt. Fälschungen von Reisepässen anderer,
auch europäischer Länder kommen allerdings häufiger vor. Die For-
derung nach einer Erhöhung der Sicherheit auf europäischer Ebene
scheint somit grundsätzlich nachvollziehbar (vgl. Kapitel 2).
Aus diesem Grund ist die Entscheidung der EU, einen elektronischen
Reisepass verpflichtend für alle Mitgliedsstaaten einzuführen, grund-
sätzlich zu begrüßen (vgl. Kapitel 3). In Deutschland wird der neue
Reisepass zum 1. November 2005 unter dem Namen „ePass“ einge-
führt. Dieser wird in der ersten Stufe auf einem RF-Chip das Ge-
sichtsbild des Passinhabers speichern. In einer zweiten Stufe – ab
März 2007 – werden zusätzlich zwei Fingerabdrücke gespeichert.
Der Preis wird für einen 10 Jahre gültigen Pass von 26 Euro auf 59
Euro erhöht. Sofern Einführung und Betrieb des ePasses wie geplant
verlaufen, wird sich für die Passinhaber wenig ändern.
Unter Berücksichtigung der geforderten Leistungen, wie Nutzung
biometrischer Merkmale und aktive Sicherheitsfunktionen sowie der
daraus resultierenden Anforderungen an Speicherkapazität und Über-
tragungsgeschwindigkeit, erscheint die Entscheidung, einen RF-Chip
zu verwenden, sinnvoll (vgl. Kapitel 4.2). Auch der Entschluss, Ge-
sicht und Finger als biometrische Merkmale zu verwenden,  ist nach
aktuellen Kenntnissen nachvollziehbar (vgl. Kapitel 4.3). Die Si-
cherheitsmechanismen Basic Access Control und Extended Access
Control zeigen, dass bei der Entwicklung an den Datenschutz ge-
dacht wurde (vgl. Kapitel 4.4.1 & 4.4.2). Neben der Biometrie sorgt
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